Welche Insel wäre für uns passender als die Blumeninsel? Ungefähr in der Mitte des nördlichen Palawan befindet sich die von einem Franzosen geführte Insel, die wir uns zum Ausspannen und Sonne tanken ausgesucht haben. Allerdings sollte man beim Reisen innerhalb der Philippinen zwei Dinge unbedingt mitbringen:
1. Zeit, denn diese spielt hier keinerlei Rolle. Viele Menschen sind zwar sehr pünktlich, aber es dauert halt so lange wie es dauert und daraus leitet sich auch der nächste Punkt ab
2. Geduld. Egal wie lange es dauert, immer ruhig und schön freundlich bleiben 😉

Gemäß deutscher Pünktlichkeit erwarten wir um 6.55h unseren Van-Fahrer im Hoteleingang, denn 7h ist die geplante Abholzeit mit Zeitspanne bis 7.30h. Als er dann um 7.40h noch nicht da ist, hören wir das erste Mal nach. Antwort nach wilder Telefoniererei: Alles okay, in 10h Minuten ist er da. Um 8h hören wir dann das zweite Mal nach und erhalten dieselbe Antwort. Wir geben auf und warten einfach ab. Um 8.20h trudelt er gemütlich ein. Naja, wahrscheinlich hat er zig Personen eingesammelt, deshalb die Verspätung, denken wir. Als wir einsteigen merken wir jedoch, dass wir freie Platzwahl haben. Naja, sei’s drum. Der Fahrer erklärt uns, dass wir noch ein paar Menschen einsammeln müssen und fährt mit uns quer durch Puerto Princesa. Um 8.45h bleibt er stehen und wartet. Als er um 9h immer noch nicht los fährt, fragen wir nach, auf was oder wen wir denn nun warten. Er antwortet: Entweder Mitfahrende oder auf halb zehn!?! Das wird uns so langsam nun doch zu bunt, denn die Fahrt soll 4 Stunden dauern und für 13h haben wir ein Boot auf die Blumeninsel bestellt. Wir rufen im Hotel an, worüber wir den Shuttleservice gebucht haben. Das scheint zu wirken, denn kurze Zeit später setzt sich der Fahrer – ohne weitere Mitfahrer und vor halb zehn – in Bewegung. Die Leere im Van hält nicht lang an, denn am nächsten Sammelpunkt steigen jede Menge Mitfahrer/innen inklusive Kind und Kegel zu. Eingepfercht zwischen Taschen und Menschen verbringen wir, unter mehrmaligen Anhalten zum Auf- oder Entladen von Mitreisenden, ca. 5 Stunden auf der holprigen Straße in den Norden der Insel. In Taytay steigen wir in ein Tricycle und ködern den Fahrer mit Trinkgeld, um schnell zum Pier zu gelangen. Unser Boot konnten wir zum Warten annimieren, so dass wir direkt wieder umsteigen. Zum Verschnaufen bleibt jedoch keine Zeit, denn bei dem Wellengang müssen wir uns richtig gut festhalten. Die Wellen peitschen gegen das Motorboot und wir hopsen ca. 1,5 Stunden unserer Insel entgegen. Unser Rücken schreit und wir auch: Was für eine Reise!

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Aller Aufwand hat sich gelohnt! Wir sind im Paradies angekommen. Idylle pur bei weißem Sandstrand, azurblauem Wasser und natürlich Kokosnußpalmen. Bei 30ºC Außentemperatur und leichtem Wind lassen wir in der Hängematte oder auf der Strandliege die Seele baumeln. Zwischendurch erkunden wir die Insel und laufen zu dem kleinen Leuchtturm hinüber, ansonsten bewegen wir uns nur, um zum Essen oder ins Wasser zu gelangen. Herrlich! Hier bleiben wir erstmal 🙂

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2 Antworten zu „Flower Island”.

  1. Karneval haben wir ganz schön vermisst! Aber, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei 😉

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