Auch dieser Tag startet wieder im Sinne unseres Cheapa-Vans. Unsere Bremslampe muss noch repariert werden und zudem können wir nun den Wagen auch nicht mehr abschließen. Mittlerweile brauchen wir bei Anruf unter der Servicetelefonnummer von Cheapa schon gar keine Vertragsdaten mehr zu nennen, der Familienname reicht aus. Während unsere Wagenprobleme behoben werden, schlendern wir ein wenig durch die Stadt.
Spät Nachmittags fahren wir weiter. Unser Wagen scheint heile. Wir haben uns entschieden, dass die Abendfahrt angenehmer ist, da weniger Straßenbauarbeiten anzutreffen sind (man glaubt es kaum, aber davon gibt es hier jede Menge) und es nicht so heiß ist. Abends um 20h fahren wir fast allein über die Straße. Beinahe hätten wir eine Python überrollt. Als wir den Hinweis, abends wegen der Pythons bitte langsam zu fahren, gesehen haben, haben wir dies noch für Unsinn gehalten. Hier der Beweis!
Als wir in Airlie Beach ankommen, fahren wir, da wir ja einen voll ausgestatteten Camper haben, verschiedene Parkplätze an. Leider ist hier überall Nacht-Campen verboten und die Strafen belaufen sich auf ca. 200 Euro. Okay, dann suchen wir nach einem privaten Campingplatz. Leider sind diese alle geschlossen. Natürlich können wir uns einfach auf einen drauf stellen, aber das wäre im schlimmsten Fall Hausfriedensbruch. Jetzt haben wir also die Wahl zwischen ‚Pest‘ oder ‚Cholera‘. Wir fahren nocn ein wenig durch die Stadt. Diese ist voller junger Partypeople. Dann kommt uns die Idee, einfach mal einen Security-Menschen zu fragen und in der Tat gibt es einen Backpacker Campingplatz. Also kommen wir doch noch zu ein paar Stunden Schlaf. Sogar morgens hat man hier mehr Ruhe, denn anders als bei den anderen Campingplätzen, wo die Menschen um 6-7h aufstehen, wanken die Bewohner hier erst gegen 9h angekatert umher.
Noch eine Nacht auf dem Backpacker-Campingplatz muss nicht sein, daher suchen wir uns einen schönen anderen Campingplatz in der Nähe. Was gibt es schöneres, als bei den warmen Temperaturen ein gekühltes Eis zu essen. Aber ups, das Eis ist geschmolzen, denn unser Kühlschrank funktioniert nicht mehr. Herrlich! Wir rufen also wieder bei Cheapa an. Es scheint an der Autobatterie zu liegen, denn diese zeigt ‚rot‘ an. Klar, sofern der Camper nicht am Strom hängt, nutzt er die Batterie. Ist diese defekt, kann nicht gekühlt werden. Wir suchen mal wieder eine Werkstatt auf. Anscheinend sind die Batteriekabel durchgebrannt. Diese werden ausgetauscht und wir fahren wieder zurück zum Campingplatz. Wir werden gebeten, unbedingt den Camper an Strom anzuschließen. Kein Problem. Zumindest nicht bis wir merken, dass Camper keinen Strom mehr zieht. Prima, keine Klimaanlage bei den Temperaturen und bald auch keinen Kühlschrank mehr. Mittlerweile haben wir bei Cheapa sogar schon eine eigene Kundenbetreuerin und so langsam auch die Nase voll vom Campen. Aber diesmal kann uns ein netter Camper von Nebenan helfen. Wir prüfen den Außenstrom und es stellt sich heraus, dass das Stromkabel defekt ist. Mal gut, das wir das tagsüber festgestellt haben und nicht des Nachts das Kabel gebrannt ist!?!
Den restlichen Tag verbringen wir am Pool – wir brauchen Ruhe, vor allem von unserem Van!





Hinterlasse eine Antwort zu Doreen Antwort abbrechen