Driving to heaven or to hell? Wir waren anfangs verwundert, T-Shirts zu finden, auf denen stand: ‚We survived the highway to Hana‘. Aus Ingos Sicht hätte man noch ergänzen können ‚because I come from the Eifel‘. Er hatte einen Mörderspass beim Fahren und meinte nur: „Ist doch, als würde man zur Ahr fahren. Ich weiß gar nicht was die Amis so schlimm finden.“ Mel hingegen hatte viel Verständnis für die Amis, wie ein Blick in ihr schneeweißes Gesicht zeigte. Die 52 Meilen lange, windige, enge Strasse nach Hana ist geprägt durch 617 Kurven – natürlich im Wechsel bergauf und bergab. Vor uns und vor allem hinter uns, denn wir waren mit den Frühaufstehern unterwegs, ca. 3 Tsd. Mietwagen, die täglich diese Strecke befahren.
Aber ehrlich gesagt, landschaftlich ein Traum! Oder wie man hier sagt: awesome! Denn ist der Weg das Ziel.
Die kurvenreiche, mit 56 Brücken versehene Straße ist gesäumt von rotem Hibiskus, gelben Bananen, pinken Plumerien, orangenen Strelizien, grünen Farnen, bunten Eukalyptusbäumen, riesigen Palmen, bemoosten Bäumen und Dutzenden rauschenden Wasserfällen. Zwischendurch steigen wir aus, laufen durch meterhohe Bambuswälder, durchqueren Flüsse, balancieren über Holzbrücken und klettern über Steine, hin zu weiteren Wasserfällen, die in kristallklaren Seen münden.
Natürlich genießen wir die entspannte Schwimmeinlage.
Nun fragt Ihr Euch sicherlich, schwimmt da nix drin? Nee, hier auf Hawaii schwimmt nix drin. Das wirklich coole an Hawaii ist, dass man hier durch mystische Regenwälder laufen kann und es keinerlei gefährliche Tiere gibt. Keine Schlangen, keine Spinnen, keine Krokodile….nur ein paar gemeine Mücken.
Im ,Garden of Eden, wurde Jurassic Park gedreht.










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