Der Flug von Legazpi nach Manila klappt einwandfrei. Kurz Verschnaufen, Duschen und Aufhübschen für ein Abschiedsessen mit den Arbeitskollegen von Ingo. Wir schlagen uns den Wanst voll und schlürfen hinterher noch einmal Cocktails im Greenbelt.
Der nächste Tag gehört dem Shopping und dann wir gepackt, denn Abends geht es weiter nach Abu Dhabi. Die Mutter unseres Gastherren versorgt uns noch einmal mit leckerer persischer Küche. Dann heißt es Abschied nehmen. Nach so langer Zeit hat man sich doch schon aneinander gewöhnt, aber wir sehen uns wieder in good old Germany.
Wir fliegen mit Etihad und wollen das Stopover-Programm in Anspruch nehmen. Hierfür haben wir zunächst eine E-Mail mit Buchungswunsch an das Service-Team gesandt, da anders als sonst üblich die Flugbuchung in Singapur kurzfristig telefonisch erfolgen musste. Ohne Ausreisetermin (und vorlegbarer Buchung) hätten wir von Singapur aus nicht wieder in die Philippinen einreisen dürfen. Die erste Antwort enthielt eine Telefonnummer, die dauernd besetzt war. Die Bitte um Zusendung einer neuen Nummer wurde nicht beantwortet. Also begeben wir uns zum Flughafen von Manila, um direkt mit Etihad zu sprechen. Am Serviceschalter erklärt man uns dann, dass man keine Buchung vornehmen kann. Also wird eine Hotline angerufen. Wir bleiben über eine halbe Stunde in der Warteschlange und hören dann mal nach, ob es eventuell noch eine andere Nummer gibt. Na klar, gibt es und es ist auch Jemand erreichbar, der jedoch nicht zuständig ist. Freundlich erklärt uns die Dame, dass wir am besten vor Ort in Abu Dhabi am Schalter die Buchung vornehmen. In Abu Dhabi suchen wir nacheinander mit all unserem Kofferprüll drei Schalter auf, an denen leider Niemand zuständig ist. Endlich finden wir einen kompeteten und netten Mitarbeiter der uns erklärt, dass kein Weg an der telefonischen Hotline vorbeigeht – es sei denn man bucht online bzw. via E-Mail. Aha…nun gut. Die Hotline macht erst eine Stunde später auf, also gehen wir was essen. Man soll die Zeiten ja sinnvoll nutzen. Gutgelaunt und pünktlich kehren wir zu dem Mitarbeiter zurück. Die Hotline ist jetzt auch erreichbar, leider aber noch nicht die Hotelrezeption, die Preis und Verfügbarkeit bestätigen könnte. Während wir warten, durchforsten wir unsere Lieblings-Homepage der letzten Monate, den Online-Anbieter von Hotels: booking.com.. Letzlich ist der Preis bei dem Anbieter sogar noch günstiger. Das hätten wir dann auch einfacher haben können 😉
Der Tag ist noch lange nicht um, daher erkunden wir noch ein wenig die Stadt. Die Straßen sind riesig, breit und umgeben von schillernden Hochhäusern. Die Bürgersteige sind so breit, dass sie in manch anderer Stadt wie bspw. Köln durchaus in einen Platz benannt werden könnten. Alles ist super sauber. In den Shoppingmalls jedoch fühlen wir uns an die Philippinen zurückversetzt, denn hier arbeiten sehr viele Philippiner. Insgesamt leben ca. 4 Millionen Menschen in den Emiraten, davon nur eine Million Araber. Neben der phillippinischen Bevölkerung gibt es auch sehr viele Inder. Im Kino werden sogar Filme in indischer und philippinischer Sprache gezeigt.






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