…ist es hier! Es ist so schön, dass wir gar nicht mehr von hier weg wollen. Ursprünglich wollten wir mal drei Tage bleiben, nun sind es schon fünf geworden. Alle ankommenden Urlauber, die an den Orten auf den Philippinen waren, die uns noch interessieren, sagen klar: Hier ist noch viel schöner als anderswo! Und soll ich Euch sagen, was richtig geil ist an so einem langen Urlaub? Die freie Entscheidung, einfach so lange zu bleiben wie wir wollen (oder bezahlen können). Unsere Verlängerung auf eine Woche steht 🙂

Neben den tollen Stränden genießen wir das azurblaue Wasser. Sichtweiten bis 15 Meter unter Wasser sind normal. Da  muss man gar nicht tauchen, sondern kommt schon beim Schnorcheln voll auf seine Kosten. Unser Hausriff ist irre und die umliegenden Korallengärten der Wahnsinn! Vergleichbar schön wie die Malediven und die Fidschies. Das Great Barrier Reef ist zwar von der Fischvielfalt und der Korallenwelt gleichsetzbar, allerdings ist man dort umgeben von mehreren hundert Urlaubern. Diese Welt hat man quasi für sich alleine. Riesiege Schwärme von Makrelen, Zebrafischen, bunte Papageienfische schwimmen um uns herum und viele Nemos gucken neugierig aus ihren Annemonen hervor. Wir haben richtig Glück, denn wir entdecken den schwer erkennbaren Krokodilfisch, Stachelschweinfische und eines der seltenen Seepferdchen.

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Wir fahren mit dem Motorboot zu einer Foundation, die der Besitzer unseres Hotels gegründet hat, um die Schönheit des Landes zu erhalten. Einwohner werden im Anbau und der Verarbeitung von Früchten geschult. Die Abholzung des Regenwaldes soll verhindert werden, denn im 19.Jhd. waren noch fast 80% des Landes im Regenwald verborgen. Der heutige Bestand ist auf unter 20% geschrumpft. Erschreckend! Gut, dass man hier versucht, ein Umdenken zu erreichen.

Zwischenstopp in einer einsamen Bucht zum Schnorcheln, relaxen und Barbecue am Strand.

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Aber davon nicht genug, denn dem Besitzer gehören noch 7 weitere Inseln, auf denen Perlenfarmen mit ca. 2.000 Mitarbeitern bewirtschaftet werden. Das gemütliche Hotel betreibt er mehr nebenher. Wir fahren mit dem Motorboot auf eine der Perlenfarmen. In natürlicher Umgebung werden die Perlen gezüchtet. Eine goldene Perle zu erhalten erfordert ca. 4-5 Jahre Zeit und viel Handarbeit zum Züchten der Auster, Einsetzen der Perle, Reinigen der Auster, Prüfen des Perlenwachstums (nur 60%-80% gedeihen) und Entnehmen der Perle. Die komplette Auster wird verarbeitet, denn nach der Perlenentnahme wird das Fleisch gegessen und die Schale zu Schmuck bzw. Dekoration verarbeitet.

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Die goldene Perle der Philippinen spielt hier eine wichtige Rolle, daher befindet sich eine südamerikanische Delegation von Schmuckhändlern auf der Insel. Sie sind aus Bolivien, Uruguay, Kolumbien und Venezuela angereist. Schnell kommen wir mit Ihnen ins Gespräch und unsere nächste Reisie kann schon mal geplant werden 😉 Eigens zu Ehren der Schmuckhändler wird ein Kulturabend veranstaltet, dem wir beiwohnen dürfen. Im Dunkeln rasen wir über das nachtschwarze Meer zur Perleninsel. Dort warten schon die Mitarbeiter von fünf Inseln auf uns. Es werden verschiedene Tänze aufgeführt, bei denen wir sogar mitmachen. Zufällig ist eine Urlauberin aus Ägypten da, die einen Bauchtanz aufführt. Die philippinischen Männer sind ganz aus dem Häuschen. So angeheizt kommen noch ein paar süße Philippinerinnen mit knappen Kleidern aus Fischernetzen und Perlen auf die Bühne und die Stimmung steigt. Als krönenden Abschluss führen die Mädels, die uns in unserem Hotel das Essen servieren, einen Feuertanz auf. Nach einem leckeren Dinner am Strand tanzen wir noch bis in den Abend mit Gästen und Angestellten unter dem wahnsinnigen Sternenhimmel. Der Himmel ist so klar, das man problemlos die Milchstraße erkennen kann. Wahnsinn!

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Noch ein paar Eindrücke unserer Abende…
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