In Makati machen wir wieder Zwischenstopp, wechseln von warmer Kleidung auf Strandzeug, denn weiter geht es mit dem Flieger nach Palawan. Mittlerweile zählen wir schon, wie häufig wir noch fliegen müssen, da uns so langsam die Lust daran vergeht…naja, einige Male müssen wir da wohl noch durch, denn unsere letzten Wochen werden wir auf den Philippinen verbringen und in Abu Dhabi noch einen kleinen Aufenthalt einlegen. Das nun unsere letzten Wochen anbrechen, können wir kaum glauben. Wenn wir am 19.03.2014 wieder in Frankfurt eintreffen, waren wir 6 Monate ununterbrochen unterwegs (einschließlich dem Start in München). Wir freuen uns aber wieder auf daheim, denn ihr habt uns ganz schön gefehlt!
Palawan ist eine größere der ca. 7.700 Inseln der Philippinen. Sie ist noch relativ untouristisch und sehr idyllisch. Im Ankunftsort Puerto Princesa starten wir mit einer Stadterkundung. Es gibt eine schöne, luftige Kirche, die ganz im Stil der Philippiner blau-weiß gehalten ist. Viele Garküchen und Strandbars sorgen für ein nettes Abendprogramm. Auch hier gibt es wieder viel Livemusik und Karaoke-Gesang.
Der Undergrund-River, ein durch einen Berg fließender Fluß ist seit 1999 als Unesco Weltnaturerbe gelistet und wir zu den 7 neuen Weltwundern gezählt. Natürlich machen wir eine Ausflug dorthin. Über kurvennreiche Straßen, Stock und Stein geht es zum Abfahrtsteg. Hier müssen sich erstmal alle Touristen registrieren, denn die Anzahl der Besucher ist limitiert. Mit kleinen Motorbooten fahren wir quer über das Meer auf eine kleine Landzunge, an der der Untergrundfluss ins Meer fließt. Mit Helmen geschützt, steigen wir auf Paddelboote um, die uns entlang des Flusses treiben. Das unterirdische Höhlensystem empfängt uns mit grauen Felsformationen, über die grüne Lianen hängen. Der Fluß ist 7km lang, wovon nur 4,1 km unterirdisch befahren werden können. Es ist der längste Untergrundfluss der Welt. Er fließt unter einem zerklüfteten Kalksteinfelsen entlang, in dem sich spannende Gebilde erkennen lassen. Hierzu zählen die Mutter Gottes, Jesus, Quallen, Pilze und vieles mehr. Es gibt zahlreiche Stalagmiten/-titen und Dome. In der Mitte des Flusses erreicht die Deckenhöhe sogar 45m. Wir werden aufgefordert, den Mund zu schließen, denn an der Decke wimmelt es von Fledermäusen und die können ja schon mal etwas Guano abwerfen. By-the-way, das Glück hiervon etwas abzubekommen hatte Mel übrigens in der letzten Kletterhöhle. Gott sei Dank nur auf die Schulter und da es sich um einen Vogel handelt, soll es ja bekanntlich Glück bringen. 😉












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