Nach der feucht-fröhlichen Hochzeit fällt das morgendliche Aufstehen gar nicht so leicht, aber wir möchten ja noch eine andere Seite von Singapur kennenlernen. Für den Vormittag ist Little India geplant. Sobald wir das Viertel betreten, sind wir umgeben von Gewürzgeruch, bunten Farben und wildem Gewusel. Wir schlendern durch die Straßen und Gassen und lassen die unterschiedlichen Einflüsse wirken. Die berauschende Wirkung fordert zu einer Kostprobe lokaler Gerichte heraus – allerdings nicht Schokolade mit Wasabi 😉
Weiter geht es in den Zentrumsbereich der Stadt, um an den historischen Gebäuden vorbeizuschlendern. Besonders schön finden wir die St. Andrews Kirche, in der gerade eine Orgelspielerin übt. Gott-sei-Dank hat sie anscheinend schon viele Stunden davon hinter sich, so dass wir beim Klang entspannen können.
Wer zwischendurch noch mal Hunger bekommt, kehrt in einer der unzähligen Garküchen ein, die es überall in der Stadt gibt. Einheimische und Touristen mischen sich und finden gemeinsam an den kleinen, runden Tischen einen Platz. Für wenig Geld – ca. 2 Euro – kann man gut essen. Der Klassiker hier ist ‚chicken rice‘.
Abends gehen wir noch einmal in das Viertel Clarke Quay, das uns richtig gut gefallen hat. Sehr chillig mit lecker Essen, Trinken und Livemusik. Das schöne ist, hier kann man immer draußen sitzen, da sich die Temperaturen ganzjährig nie unter 25ºC bewegen.
Manchmal wundern wir uns jedoch, warum alle Einwohner klimatisierte Räume so sehr lieben, obwohl sie doch so ein herrliches Wetter haben!?

















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