Direkt zum Start haben wir ein paar Highlights geplant. Jens ist mit seinen beiden Kindern Brian und Shawn dabei und zeigt uns erst einmal die Rennstrecke der Formel Eins. Dann startet unsere Tour mit dem Amphibienfahrzeug. Nach einem kleinen Abstecher auf dem Land geht es mit viel Schwung ab ins Wasser. Während der Fahrt erfahren wir warum hier fast nur neue Luxus-Fahrzeuge unterwegs sind: Um hier in der Stadt zu fahren, muss man sich bewerben und im Lotterieverfahren wird ausgelost. Sofern man gewählt wird, wird es teuer, denn eine Genehmigung kann bis zu 58 Tsd. SGD (ca. 33 Tsd. Euro) kosten und gilt für einen Zeitraum von 5 Jahren. Deshalb ist man dann auch sehr versessen darauf, in einem schönen Wagen zu fahren. Der Preis ist dann nebensächlich – zumeist kostet es jedoch ungefähr das Doppelte. Generell spielen Statussymbole, wie bspw. Designertaschen hier eine wichtige Rolle. Und Geld ist hier sowieso ein wichtiger Faktor. Fest steht aber, man sollte es haben 😮 Bei vielen Einwohnwern ist dies gegeben, denn in Singapur wohnen die meisten Millionäre. Arbeitslosigkeit gibt es quasi nicht. Im Gegenteil, es werden sogar immer wieder Arbeitskräfte geholt. Gesucht bzw. heiß begehrt sind Ingenieure, Banker, Forscher und Biochemiker. Wir fahren vorbei an dem schwimmenden Stadium, in dem aktuell jedoch alle Plätze frei sind.
Nach der Schiffsfahrt besteigen wir die Gondel des Singapur Flyer. Das Riesenrad ist sogar noch fünf Meter höher als das London Eye. Die Glasgondel dreht sich in ca. 35 Minuten einmal herum und wir genießen einen herrlichen Blick über die Stadt. Im Hafen ankern zig Tanker, denn es ist einer der größten asiatischen Umschlagshäfen. Rings um uns herum gibt es viele Hochhäuser aus supermodernem Glas.
Die Singapurianer legen viel Wert auf Vergnügen, daher ist Sentosa entstanden. Mit einem pastellfarbenem Monorail (Schwebebahn auf Schienen) fahren wir zur Fun-Insel. In der Resortworld gibt es ein Universal-Studio, ein Casino, ein Aquarium, einen Golfplatz und, und, und… Wir fahren bis zur Endhaltestelle, denn die Kids möchten auf die Sommerrodelbahn und sind schon ganz aufgeregt. Wie echte Rennfahrer brettern sie den Berg hinab und strahlen bis über beide Ohren! 🙂
Anschließend laufen wir zum südlichsten Punkt Zentralasiens und waten durch das lauwarme Wasser der Bucht. Eine gemütliche und willkommene Abkühlung.
Auf den Sonnenuntergang genießen wir am Strand in der Beachbar eine perfekte Sicht. Als krönenden Abschluss des Tages schauen wir uns die Show Songs of the Sea an.




















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