In nur 3,5 Stunden fliegen wir mit leichtem Gepäck nach Singapur, der wohl saubersten und westlichsten Stadt Asiens. Schon direkt nach der Ankunft merken wir wie toll die Stadt organisiert ist. In perfektem englisch erklärt uns die Dame an der Information, dasss wir vier Möglichkeiten haben, um zum Hotel zu kommen: Bus = zeitaufwendig, Metro = umständlich wegen Umstieg, Taxi = teuer, Shuttlebus = günstig und flexibel. Unsere Wahl fällt natürlich auf den Shuttlebus, der 5 Minuten später ankommt und uns am Hotel abliefert. Einchecken und ab geht’s, denn Freunde von uns sind hier und wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen!
Wir treffen uns mit unseren Freunden Jens und Rachel in Chinatown, dem Gründungskern der Stadt. Bis zum 14.01. dauert das Chinese New Year noch an, daher ist alles noch bunt geschmückt und der ansonsten schon farbenfrohe Ort wirkt noch bunter. Die kleinen denkmalgeschützten Häuser erscheinen zwischen den Hochauskomplexen richtig winzig, bilden aber einen schönen Kontrast für das Stadtbild. Da die Luftfeuchtigkeit hier sehr hoch ist und sich die Temperaturen um 30ºC bewegen müssen wir viel trinken. ‚Cane‘ ist ein sehr typisches Getränk und bietet sich an. Für die Herstellung wird Zuckerrohr in eine Presse geschoben. Herrlich erfrischend!
Als nächstes wird das Eis probiert. Eissorten wie Mais oder Bohnen sind hier nicht ungewöhnlich, aber für die europäischen Geschmacksnerven echt ungewöhnlich, daher fällt die Wahl auf Himbeere. Das Eis wird in ein buntes Toastbrot gepackt, was nach Erdbeere und Kiwi schmeckt. Habt ihr schon mal so ein stylisches Eis gesehen?
Unser erster richtiger Halt ist der wichtigste hinduistische Tempel Sri Mariamman. Wie die meisten indischen Tempel ist er sehr farbenfroh gestaltet und mit vielen Gottheiten versehen. Weiter geht es zum buddhistischen Tempel Tooth Relic, der ganz mit Blattgold verziert ist. Hunderte kleiner Buddhastatuen schmücken die Wände und Altare. Als stiller Beobachter dürfen wir sogar der Zeremonie der Anbetung beiwohnen. Hierzu werden Räucherstäbchen angezündet und mit gefalteten Händen vor der Stirn auf und ab bewegt. Unsere Freunde nehmen uns mit hinauf in die heiligen Hallen und wir haben die Ehre von einem Mönch gesegnet zu werden. Sehr beeindruckend! Zu guter letzt gehen wir noch in den taoistischen Tempel Thian Hock Keng, der sehr offen und verwinkelt gestaltet ist. Er liegt etwas abseits und wirkt daher sehr entspannend.
Zum Sonnenuntergang wandern wir in das Hafenviertel und bestaunen den Merlion, das Wahrzeichen Singapurs. Der Name dieser Gestalt leitet sich von seinem Aussehen ab: Mer(maid = Meerjungfrau) und Lion(=Löwe). Für einen perfekten Ausklang des Abends gehen wir noch in das Vergnügungsviertel Clarke Quay. Hier reiht sich ein Restaurant an das andere, es gibt viele Bars mit Livemusik und Clubs zum Tanzen. Für Vergnügen wird gesorgt, denn der Singapurianer genießt das Leben in vollen Zügen. Essen und Trinken hat hier einen sehr hohen Stellenwert. Das passt sehr gut zu uns und wir fühlen uns schnell wohl 😮














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