Wir quartieren uns im Desert Garden Hotel ein. Teuer ist hier sowieso alles, warum dann nicht mal zur Abwechslung an einem besonderen Ort ein besonderes Hotel? Als Upgarade bekommen wir einen direkten Blick auf das Wahrzeichen Australiens, den Uluru gratis dazu.
Rings um den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, der eine Fläche von 132.566 ha umfasst und sowohl den Ayers Rock/Uluru als auch die Olgas/Kata Tjuta beherbergt, ist ein Touristenzentrum entstanden. So können wir einer Show mit Tänzen der Aboriginees, die verschiedene Tiere, der Erde und dem Wasser huldigen, beiwohnen. Klänge von Didgeridoos hören wir natürlich auch immer wieder gerne.
Noch vor Sonnenaufgang fahren wir zum Aussichtspunkt in Richtung der Olgas. Eine Felsformation, bestehend aus 36 Felsendomen, deren Name übersetzt ‚viele Köpfe‘ heißt. Links sehen wir die Olgas, rechts den Uluru, um uns herum nur flaches Land. Im Morgengrauen warten wir gebannt auf die Sonne. Und dann schiebt sich der glimmende Feuerball auf den Horizont, direkt neben dem Uluru. Ein gigantisches Bild, vom dem wir ganz ergriffen sind. Aber davon nicht genug, denn die aufsteigende Sonne strahlt auf die Olgas und diese spiegeln sich im glühenden Rot. Das frühe Aufstehen hat sich echt gelohnt! Beim Verlassen der Aussichtsplattform erhalten wir aus direkter Nähe einen Anblick auf eine fressende Jägerspinne, einem ungiftigen Exemplar. An dieser Stelle sei erwähnt, dass uns bisher in Australien trotz des ganzen Hypes nicht mehr Spinnen begegnet sind als anderswo auf der Welt- und schon gar keine gefährlichen Exemplare.
Um die Olgas aus direkter Nähe zu betrachten, folgen wir einem 7,4km langen Wanderweg, der uns zunächst durch das Valley of the winds führt. Diesen Namen trägt es nicht zu Unrecht, denn uns peitscht der Wind um die Ohren. Eine angenehme Abkühlung, denn auch heute bewegen sich die Temperaturen um 39ºC. Wir klettern auf Felsen, über Gesteinsbrocken und machen an schönen Aussichtspunkten Rast. Auf dem Rückweg zum Auto bekommen wir noch einen ca. 1,5m großen Waran vor die Linse. Sie sind für Menschen nicht gefährlich, jedoch hat ihr über das Gebiß auf die Beute injizierte Sekret eine giftige Wirkung.











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