In den Grampians herrscht Ausnahmezustand. Die Feuer brennen wie seit 35 Jahren nicht mehr. Bisher ist bereits eine Fläche von 52 Tausend ha abgebrannt (ein Fünftel der Fläche des Saarlandes). Das Gebiet ist wahrscheinlich für die nächsten Monate, wenn nicht Jahre, zerstört. Wir sind froh, dass wir das Gebiet verlassen haben, aber wir machen uns natürlich Gedanken. Die Gegend ist wunderschön, die Menschen wirklich nett und es leben so viele Tiere wie beispielsweise Kängurus, Koalas und Wallabies dort, deren Lebensraum bedroht ist oder schon zerstört wurde. 7.500 Schafe sind bereits gestorben. Wie viele wilde Tiere verendet sindm ist noch unklar. Hoffentlich bekommen die Australier das schnell in den Griff!

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Uns jedenfalls zieht es weiter die Küste entlang in Richtung Adelaide. Abends besuchen wir in Cape Bridgewater eine Seehundkolonie, die sich in einer Höhle niedergelassen hat. Ein entspannter Spaziergang am Meer entlang führt uns zu ihnen. Man riecht sie schon von weitem und merkt die Fliegen – die kleinen Stinkhunde 😉

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Der versteinerte Wald ist auch echt sehenswert und total mystisch!

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Bevor wir Portland, den Ort unserer Übernachtung verlassen, begeben wir uns noch auf einen Streifzug durch das historische Hafenstädtchen. Allein im Zentrum stehen über 200 Gebäude aus dem 19.Jahrhundert. Viele wurden zweckentfremdet, denn die ehemalige Post ist nun ein gemütliches Restaurant, die einstige Schule ein Gemeindezentrum und große Farmhäuser dienen als Hotel. Aber das macht den Charme der Stadt aus. Beim Einkaufen haben wir ein älteres deutsches Ehepaar getroffen, die vor 50 Jahren aus Recklinghausen und Essen (die kannten natürlich sogar Wanne-Eickel) ausgewandert sind und sich hier immer noch sehr wohl fühlen. Verständlich, finden wir.

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Das nächste Ziel auf unserem Weg ist der Ort Mount Gambier. Hier gibt es einen riesiegen, 70 Meter tiefen See, der aus Kalkstein im Vulkankrater geformt wurde. Aus diesem blauen See, der eine irre Farbe hat, wird der Ort mit Trinkwasser versorgt. Anschließend genießen wir die von Kalkstein geschaffenen Erdhöhlen, die in bezaubernde Gärten umgebaut wurden.

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Sobald man ins Landesinnere fährt, passiert man Felder mit Kühen, gemähte Weizenfelder und grünende Weinreben. In Conowarra kehren wir auf einem Boutique-Weingut zur Verkostung ein. Dazu wird hausgemachte Marmelade, Käse und Wurst gereicht. Hmm, so schmeckt das Leben…

Weiter geht es die Küste hinauf durch den Coorong Nationalpark. Er erstreckt sich über eine Länge von 47 Tausend ha und beheimatet viele endemische Tier- und Pflanzenarten. Wir wandern durch einsame Sand-Dünen mit besonders schönen, weißen, puscheligen Stietzen, die sich auch ganz weich anfühlen. Am Ende gelangen wir an den Ozean. Hurrah. Da hat sich der lange Weg und die Suche nach dem richtigen Pfad durch den Sand doch gelohnt…

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