Die Temperaturen steigen bis 40ºC, d.h. es ist richtig muckelig warm. Sogar unser Plastikbecher verändert seine Form. 😮 Da trifft es sich gut, dass wir für die heißen Tage eine Route entlang des Meeres geplant haben, denn dort weht immer etwas Wind. Der Süden Australiens ist bekannt für die Great Ocean Road. Die 243km-lamge Straße beginnt in Torquay und von unserer Unterkunft in Geelong ist es nur ein kurzer Weg bis hierher.

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Uns rauscht eine wahnsinnige Meeresbrandung entgegen. In dieser Gegend wird viel gesurft. Wusstet ihr, dass hier die Marken Ripcurl und Quicksilver enstanden sind (ursprünglich Hersteller von Neoprenanzügenen, mittlerweile bieten sie so ziemlich alles rund um das Wasser an wie bspw. Badelatschen, Bikinis, etc.)? Das schauen wir uns natürlich näher an und nehmen ein Andenken mit. In Bells Beach sehen wir dann auch die Helden des Weelenreitens. Hier finden die Surfweltmeisterschaften statt und die Brandung ist enorm!

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In Aireys Inlet machen wir einen kurzen Kaffeestopp und entspannen mit Blick auf den Leuchtturm. Wir fahren die Straße immer wieter am Meer entlang, machen zwischendurch immer wieder Halt für ein Foto, uns auf einen Strandspaziergang zu begeben oder in die Fluten zu schmeißen. Das kühle Nass tut richtig gut bei den Temperaturen 🙂

Ingo

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Einzig störend sind hier die Fliegen. Kleine, unablässige, lästige Fliegen umsurren uns und unser Auto nahezu überall. Es mutet schon irgendwie sonderbar an, dass an den tollsten Plätzen immer wieder störende Tiere wohnen: Fliegen an der Great Ocean Road, Sandfliegen im Milfordsound, Pferdefliegen in Whiteheaven-Beach, gefährliche Quallen im Great Barrier Reef, Haie auf Fraser Island, usw…

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Neben der tollen Küstenstraße gibt es hier aber noch etwas tierirsch Tolles: Koalas!
Am Kenneth River hängen die kleinen Fellkugeln im Baum. Manche sind tagsüber schwer zu finden, obwohl sie zwischen 4 und 14 Kilogramm wiegen. Der Eukalyptus versorgt die kleinen Gesellen zwar mit Nahrung, aber dieser enthält nur wenig Energie, daher verschlafen sie die meiste Zeit. Ein besserer Zeitpunkt zur Beobachtung ist daher die Dämmerung, die wir am Cape Otway mit den putzigen Kerlchen genießen. Einige Kakkadus luken auch neugierig herunter. Sehr süß!

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Koala mel und koala

Am nächsten Morgen geht es weiter zu einigen richtig schönen Stops. Am wohl bekanntesten sind die 12 Aposteln, wobei nur noch 7 zu sehen sind. Der Kalkstein ist leider relativ sensibel und das Wasser peitscht mit enormer Wucht dagegen. An vielen Stellen, wie auch an dem Bogen lassen sich diese Auswaschungen deutlich erkennen.

Fels Apostles bay of islands

open to sea apostles

Von der einstig mit dem Festland verbundenen London Bridge steht auch nur noch einer der beiden Bögen. Der andere Bogen ist 1990 ins Meer gekippt. Lasst Euch also nicht zu lange Zeit, wenn ihr diese Wunderwerke noch umfassend ansehen wollt.

london bridge

Die Grotte und die ‚bay of islands‘ dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Grotte grotte2

bay of islands 1 bay of islands2

Abends kehren wir in Warranambool ein und begeben uns noch eine Lasershow, die über die Schiffsfahrten rund um die Great Ocean Road berichtet. Die vielen Sandsteinformationen haben das Navigieren häufig nicht leicht gemacht und viele Schiffe sind auf Grund gelaufen. Mehrere Tausend Personen sind hierbei umgekommen. Besonders beeindruckend wird von der 90-tägigen Schifffahrt berichtet, bei der nur 2 Personen und ein Pfau überlebt haben. Zur damaligen Zeit konnte leider kaum Jemand schwimmen.

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