In 1,5 Stunden fliegen wir von Sydney nach Melbourne. Diese Strecke beträgt ungefähr 900 Kilometer und es war geplant, diese mit dem Camper zu fahren. Gut, dass der weg ist… 🙂
Jede Stadt hat eine Farbe und Melbourne ist blau/grau. Das Stadtbild wird geprägt durch die blau/grauen, basalthaltigen Lavasteine aus Victoria, dem Bundesstaat, in dem die Stadt liegt. Wir quartieren uns mitten in der Stadt ein.Das beste an der Unterkunft ist….tataa: die Dachterasse. Hier kann man herrlich frühstücken oder mit Vino chillen.
Um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen, schlendern wir zum Princess Theater und zum Parlamentsgebäue. Beide sind wirklich schöne historische Gebäude der Stadt. Wir starten mit einer kostenlosen Stadführung, die von einem Local angeboten wird. Man merkt direkt, dass Matt seine Stadt liebt und wir erfahren innerhalb der nächsten Stunden auch warum. Anders als in Sydney, geht es hier ein wenig gediegener und gemütlicher zu. Die Stadt erinnert mit ihren bielen Bars, Straßencafés und Musikern sehr an Köln im Sommer. Wir fühlen uns direkt wohl 🙂
Die Stadt besitzt viele tolle architektonische Bauwerke, teilweise europäisch geprägt. Das ‚Royal Kaufhaus‘ wurde bspw. von Mailändern fertig gestellt und viele Hauser sind griechisch, denn hier befindet sich die größte griechische Kolonie außerhalb Griechenlands. Vor den großen Kaufhäusern befindet sich ein Steinportemonnaie zum Sitzen. Wie passend?!
Richtig beeindruckend ist die Bücherei, die zum Weltliteraturerbe zählt. Neben fünf weiteren Städten gilt Melbourne als Weltliteraturstadt Sie dient nebenbei auch als Museum.
Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Bemalungen der Häuser sind toll anzuschauen. Die Kunstuni unterstützt die Street Art-Zeichnungen, indem sie immer wieder schwarz getünchte Wände zur Verfügung stellt. Das Straßenblid verändert sich dadurch stetig. Echt cool!
Was sich nicht verändert, ist die Bewegung auf der Straße, denn eine Fahrerin ist mit ihrem Auto den Bürgersteig hochgefahren (warum und wie genau konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen) und blockiert nun die ganze Straße. Der Verkehr kommt zum Erliegen. Hinter ihr reiht sich eine Straßenbahn an die Nächste. In hier üblicher Manier, wird erstmal alles in Ruhe begutachtet und beobachtet. Die Strassenbahnfahrer quatschen, essen und rauchen. Entspannt meinen sie: Och, mal sehen wann es weitergeht…Die Kutschen sind hier eine echte Alternative 😉
Überall in der Stadt ist richtig viel los, denn hier beginnen jetzt die Australien Open und das Wetter ist herrlich!
Die Stadt bietet einen enorm hohen Unterhaltungs- und Kulturwert. Wir besichtigen noch das Ian Potter Center, um die moderne Kunst der Australier anzusehen. Ein großer deutscher Künstler unserer Zeit stellt dort jetzt auch aus.
Auf unserer Erkundungstour kommen wir auch an einem Dracula-Haus vorbei. Eigentlich erstaunt uns hier kein Bauwerk mehr, aber dieses sieht doch interessant aus. Nachdem es unsere Aufmerksamkeit geweckt hat, wollen wir mehr erfahren. Siehe da, es wird eine Show mit lecker Essen angeboten. Die Show beinhaltet Musikeinlagen mit Rockmusik, artistische Varietéarstellungen mit Tüchern und Reifen, Kabarettstücke in witzigen Kostümen und Tanzdarbietungen wie im Lido in Adams-Eva-Gewand. Alles ist ein wenig skuril, erotisch angehaucht und echt irre! Falls ihr mal hier seid, ein MustDo aus unserer Sicht.
An unserem letzten Abend treffen wir hier die deutschen Mädels aus Sydney wieder und genießen die Aussicht von der Dachterrasse des ‚Naked Satan‘. Cooler Name – coole Bar! Tolle drei Tage in einer tollen Stadt!





























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