Sydney ist die gefühlte Hauptstadt Australiens. Wir nehmen uns eine Woche Zeit und quartieren uns in zentraler Lage mitten in der Uni ein. Das legendäre Wesley College bietet die Studentenzimmer während der Semesterferien als Hotel an. Das College erinnert ein wenig an die Unterkunft von Harry Potter. Richtig kultig 😉 Hier lernen wir auch zwei deutsche Mädels kennen, die ebenfalls auf Weltreise sind und mit uns gemeinsam die Stadt erkunden.
In der ganzen Stadt herrscht ein buntes Treiben, besonders rund um Darling Harbour und Oper. Überall sieht man Leute, die entspannt chillen, skuril sind oder auf urwitzige Weise versuchen, Geld zu verdienen.
Inmitten dieses Viertels befindet sich das weltgrößte Imax. Hier ist gerade der 2. Teil des Hobbits angelaufen. Im 3D-Format erinnern wir uns gerne an unsere Reise nach Neuseeland und haben manchmal das Gefühl, als wären wir noch mitten drin. Nur live ist es noch schöner 🙂
Besonders schön sind auch die beiden alten Kaufhäuser: das kleinere ‚The Strand‘ und das große ‚Queen Victoria Building‘. Beide sind voller Designerläden und schnuckeliger Boutiquen, zwischendurch findet man immer wieder eine Schlemmerecke. Alles erstrahlt noch in weihnachtlicher Deko mit Kugeln und bunten Lichtern. Im QVB befindet sich ein 24 Meter hoher Weihnachtsbaum mit 60 Tsd. Lichtern und 144 Tsd. Swarowskikristallen. Blink, blink…
Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Oper, designt nach Vorlage des dänischen Architekten Jorn Utzon. Die Muschelgebilde erstrahlen im reinsten weiß. Irgendwie ist sie auch stets im Blick und schön anzuschauen, noch besser aber anzuhören. Ingo probiert die Gesangseinlage von Beatles-Interpreten direkt mal aus.
Das andere bekannte Wahrzeichen ist die Harbour-Bridge. Seit 1932 umspannt sie mit elegantem Schwung den 503 Meter breiten Hafen. Und wie lässt sie sich am besten betrachten? Na klar, von oben! Mel probiert den legendären Brückenlauf. Hierbei werden die Hälfte der Gesamtlänge von 1.149 Meter nach vorne und 220 Stufen nach oben bestiegen, um die 134 Meter zu erklimmen. Steil geht es hinab, aber mit Drahtseil befestigt, kann ja nichts passieren. Auf dem Brückenbild sind die Läufer erkennbar. Von oben hat man einen gigantischen Blick. Einen ähnlichen Blick bekommt man von einem der Brückentürme, dem Pylon Lookout, geboten. Die vier tragenden, 89 Meter hohen Betonpfeiler sind mit Granit aus den Steingruben der Moruya-Berge umgeben. Dem Granit sagt man heilende Wirkung nach. Naja, wer’s glaubt – gegen Kopfweh hilft Aspirin jedenfalls besser 😮
Unweit der Stadt befindet sich das entspannte Cogee, dem wir einen abendlichen Besuch abstatten. Es gibt gemütliche Cafés und chillige Bars, leckere Restaurants und kleine Boutiquen. Natürlich gibt es auch immer wieder Barbecue am Strand. Wie die Innenstadt von Sydney nur in kleinerer Ausführung. Belustigt beobachten wir einen Mann, der den Strand nach Brauchbarem absucht. In unserem Beisein findet er ein Messer, zig Kronkorken und einige Münzen. Es scheint sich zu lohnen.
Wer genug hat vom Stadttrubel, kann an zwei Stränden entspannen. Mit der Fähre fahren wir quer durch den Hafen von Sydney nach Manly. Manly Beach und auch die Innenstadt sind voller Leute. Die Alternative zu Manly ist Bondi Beach. Leerer ist es hier zwar auch nicht, aber so ein Strandausflug ist trotzdem sehr entspannend. Was will man mehr: die Sonne wärmt, das Meer erfrischt und der Sand relaxt. Herrlich!
Die Abende genießen wir im nah gelegenen Univiertel (erinnert sehr an die Zülp in Köln) oder am Hafen. Als besondere Highlight gönnen wir uns einen Abend im Skytower. Von der 360º-Bar haben wir einen fantastischen Blick über die Stadt. Besonders cool wird es, als die Dämmerung einsetzt und überall die Lichter angehen, denn Sydney ist Nachts fast noch schöner als am Tag.







































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