Jeder, der mal in Australien war, sollte einen Ort auf gar keinen Fall verpassen: Fraser Island. Die größte Sandinsel der Welt gehört zum Weltnaturerbe und ist ein National Park. In der Tat wächst und gedeiht dort alles auf feinstem Sand mit einem 98%igen Quarzanteil. Je höher dieser Anteil, desto weißer der Strand. Nur Whiteheaven Beach hatte noch mehr…

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Die Insel ist jedoch nicht für unerfahrene Autofahrer geeignet. Zu leicht kann man im Sand stecken bleiben. Wie schwierig es ist dort zu fahren, zeigen die Bilder oben. Wir wurden in einem 4-Wheel-Bus umher gefahren, der sich leichter durch den tiefen feinen Sand der Insel bewegte.

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Der Weg an der Küste entlang führt über den Great Sandy Highway zum Lake Mackenzie, eines der meist fotografierten Motive auf der Insel. Natürlich schwimmen wir in dem klaren Wasser, das angeblich ewige Jugend verspricht. Mal sehen was noch so geht in unserem Alter?!

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Anschließend geht es auf einen 45-minütigen Walk durch den Regenwald, vorbei an einem schmalen Bachlauf, der nicht zu hören ist. Der Ort nennt sich Central Station, nach dem Bahnhof, der sich hier einst befand. Hier kamen die Züge an, die das Holz von der Insel transportierten. Auf Fraser gibt es eine Baumart namens Satinay, die unter anderem beim Bau des Suez-Kanal genutzt wurde. Der Quarzgehalt der Insel hat diese Baumart so robust und hart gemacht. Um den Bestand zu schützen, wird es mitlerweile nicht mehr abgebaut.

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Danach geht’s zum Lunch ins Eurong Beach Resort, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Gestärkt geht’s auf einen Spaziergang über die berühmten Sanddünen zum Lake Wabby. Angesichts des Weihnachtstages macht Mel einen Engel in den Sand.

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Auf der Rückfahrt sehen wir einen Dingo. Die Wildhunde leben nur noch auf Fraser Island.

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Heiligabend sind wir also nun auf Fraser und anstelle eines Festmahls gibt es gutes Essen in der Hotelkantine 😉 und eien Plausch in der Hotelbar mit anderen Gästen. Weihnachten bei 30ºC im Sand – so was hatten wir auch noch nicht.

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Am nächsten Morgen geht’s um 7:30 Uhr los. Mitten auf dem Sand liegt das Schiff seit Mitte der 30er Jahre und rostet vor sich hin. Einst ein Luxusliner, wurde es in den Zeiten des Ersten Weltkriegs als Hospitalschiff für über 40.000 Soldaten genutzt, um danach wieder als Luxusliner eingesetzt zu werden. Die Japaner kauften das Schiff und montierten dummerweise sämtliche Motoren und Düsen zur Fortbewegung ab, um es von einem anderen Schiff leichter befördern zu lassen. Die Maheno havarierte vor der Küste von Fraser und konnte ohne eigenen Antrieb natürlich nur noch auf Grund laufen.

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Im Anschluss ging es vorbei an den Hügeln der sogenannten Coloured Sands, noch einmal zum Baden an die Küste und nach Indian Head, ein Felsen, von dem man Haie, Rochen, Mantas u.a.m. sehen kann.

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Wunderbare zwei Tage gehen zu Ende. Weihnachten im Sand – echt ‚cool‘!

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