Den Morgen verbringen wir mal wieder bei Cheapa, denn unser Safe funktioniert nicht. Das Passwort der vorherigen Fahrer kennt man nicht und das Standardpasswort (soviel zur Sicherheit und Verschlüsselung von Passwörtern oder Codes….) auch nicht. Kurzerhand wird der komplette Safe ausgebaut und wir bekommen einen Schlüssel. Ist auch sicherer 😮

Wir verlassen Cairns und fahren an der Ostküste entlang nach Süden, biegen ein wenig ins Landesinnere ein, um die Atherton Tablelands zu sehen. Unser erster Stopp führt uns zu dem Cathedral Fig Tree. Es handelt sich um eine Ficusart. Der Baum ist über 500 Jahre alt und bietet in seinen  Gipfeln 2.000qm Platz. Sofern sich 24 Personen an den Händen halten, können sie einmal den Baum umspannen. Gigantisch ist also gar kein Ausdruck!

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In der Nähe gibt es noch einen weiteren Baum dieser Art. Er heißt übersetzt Vorhang-Baum und sieht auch genauso aus. Ein Ursprungsbaum wird als Wirt genutzt und der Ficus setzt sich mit seinen fliegenden Samen darauf. Danach lässt er seine Wurzeln zur Erde herab und bringt so den Wirtbaum zu Fall bzw. zum seitlichen Kippen. Was es alles gibt?!?

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In Yungaburra machen wir kurz Halt, da im Fluss angeblich Schnabeltiere zu finden sind. Wir finden lediglich Schildkröten. Ein letzter Stopp an den Milla Milla Wasserfällen, die zur aktuell vorliegenden Trockenzeit mit relativ wenig Wasser befüllt sind.

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Am späten Nachmittag kommen wir im Paronella Park an. Zu einsetzender Dämmerung beginnt die Nachttour durch das Parkgelände und die Gemäuer. Es handelt sich um ein im spanischen Stil erbautes Schloss mitten im Regenwald. Es wurde 1930 gebaut und  ist seither der dauernden Witterung und den Überflutungen des Regenwaldes ausgesetzt. Die Steine, eigentlich auch nicht dafür gemacht, haben schon sehr gelitten. Man ist gerade dabei es wieder herzurichten, um den Ansprüchen eines Weltkulturerbes zu genügen. Die verwitterten, teilweise verfallenen Bauten mit grünem Moosbewuchs lassen es mystisch erscheinen. Über unseren Köpfen herrscht ein lautes Gekreische. Über 800 Flughunde nisten hier, die den mystischen Touch natürlich noch verstärken.

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