Noch tiefer dringen wir in den Dschungel vor. Mit der Fähre lassen wir uns auf die Halbinsel zum Daintree Nationalpark übersetzen. Um uns herum wird es grüner und dichter, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und die Temperaturen steigen bis auf schwüle 33ºC. Aber, wer so richtig etwas entdecken möchte, den sollte das nicht abschrecken. 😉
Wir brechen auf zum knapp 3 Kilometer langen Jindalba Walk. Dieser führt uns mitten durch den Regenwald, über Baumwurzeln und Wasserläufe s. 2. Reihe rechts). Da uns Niemand entgegekommt, sind wir alleine mit der Natur und hoffen auf interessante Entdeckungen. Der Regenwald beheimatet 60% aller Schmetterlingsarten Australiens, von denen wir einige tolle Exemplare, besonders den Ulyssus (ca. 5 cm große und leuchtendblau), bestaunen können. 23% aller Reptilienarten Australiens sind auch hier vertreten, aber leider sehen wir nur ein paar scheue Eidechsen. Wir lauschen dem unentwegten Gezwitscher der Vögel, deren Artenreichtum sich hier auf 50% erstreckt, d.h. 370 verschiedene Arten. Zusammen mit dem Gezwitscher der Vögel und dem Gezirpe hunderter Grillen ertönt eine irre Geräuschkulisse! Einige der beeindruckenden Bäume tragen farbenfrohe Früchte.
Wir fahren etwas weiter in den Norden und können über einen Boardwalk viele verschiedene Mangrovenarten begucken. Auch hier gibt es viele Farne, die sich auf den Bäumen niedergelassen haben.
Der nördlichste mit dem Camper befahrbare Ort, Cape Tribulation, bietet eine schöne Aussicht auf die Strände. Wie nahezu überall in Croc Valley, wird man auch hier freundlich vor den Urzeitechsen gewarnt.









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