Nach Tasmanien vom südlichsten Ort Australiens fliegen wir fünf Stunden in den fast nördlichsten Teil des Kontinents. Zur Orientierung, wir sind ungefähr 150 Kilometer von den Dschungelkamp-Bewohnern entfernt. Hier ist es feucht, tropisch bei 32ºC. Da müssen wir uns erstmal dran gewöhnen…

In Cairns angekommen, freuen wir uns auf unseren neuen Camper. In Neuseeland hatten wir einen Wagen der Firma ‚Britz‘. Hin und wieder hatten wir ein wenig Huddel, da der Wagen Wasser verloren hat oder wir Steinschlag abbekommen haben. Aber der Service war immer prima und der Wagen supersauber. Als wir bei ‚Cheapa‘ ankommen, erleben wir schon die erste Veränderung bei der neuen Mietwagenfirma ‚Cheapa‘. Der Empfangsraum ist dreckig, die Sofas abgewetzt und durcheinandergewürfelt. Anstelle verschiedener Kaffee- und Wassersorten, gibt es einen komisch aussehenden Wasserspender, der schief in der Ecke steht. Gebucht haben wir ein Vollpaket mit kompletter Versicherung und Navi. Vor Ort erfahren wir dann, dass wir für beides extra zahlen sollen. Nun stehen wir in Verhandlung mit unserem Reiseagenten. Als wir unseren Wagen in Empfang nehmen, erwartet uns die nächste Überraschung, der angeblich saubere Wagen ist total dreckig. Das im Preis enthaltene Geschirrhandtuch steht vor Dreck und wird auf ausdrücklichen Wunsch von uns gegen ein nagelneues Exemplar ausgetauscht. Wir bitten um erneute Reinigung des Campers. Kurze Zeit später kommt ein kleiner Pakistani mit Sprühflasche und Handtuch angelaufen. Er feudelt unter der Decke, dann in der Toilette und macht anschließend in den Schränken weiter – selbstverständlich mit dem gleichen Tuch. Jäh unterbrechen wir diese ‚Reinigungsaktion‘. Den Abend verbringen wir mit einer Grundreinigung des Fahrzeugs, bei der 6 Reinigungstücher und ein Großteil des Reinigungsmittels genutzt werden. Der Wagen ist knapp drei Jahre alt. Vor unserer Anmietung haben die Gardinen noch keine Wäsche gesehen. Unglaublich, so einen Dreck haben wir zuvor erst einmal beseitigen müssen. Dies war bei einem unserer Umzüge. Frisch gewaschen und desinfiziert ist der Camper nun auch direkt gemütlicher.

Nach so viel Aufregung gönnen wir uns im Cocnut Resort erstmal ein wenig Ruhe, genießen den Pool und planen unsere Touren für die nächsten Tage. Der Campervan-Park ist sehr idyllisch mit Regenwaldfeeling. Auf der Poolliege schauen die Kakadus vorwitzig aus den Palmen hervor und zur Dämmerung bzw. im Morgengrauen fliegen bunte Papageien (Regenbogen Lorikeet) um uns herum. Nachts sieht man Fledermäuse und überall raschelt es im Gebüsch. Eigentlich wollen wir gar nicht so genau wissen was sich hinter dem Rascheln verbirgt 😮

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