Die Hauptstadt von Tasmanien ist ein gemütlicher und zugleich lebhafter Ort. Nach der ganzen Natur in den vergangenen Wochen sind wir froh, endlich mal wieder unter ‚vielen‘ Menschen zu sein. Coloniale Gebäude schmücken die Straßen, auf denen soger Einkaufszentren zu finden sind. Besonders schön ist das Salamanca Viertel mit Kaffeeshops, Bars, Restaurants und Geschäften…obwohl der Ort nur circa 215 Tausend Einwohner hat, kommt er uns richtig groß vor.
Wir schlendern durch die Straßen und kehren in verschiedenen Lokalen ein. Eine Schlemmerei durch Sandwich, Muffin, Karottenkuchen, Lachs, Halumi, Kartoffelecken, Erdbeeren, Cracker, Spinatnudeln mit getrockneten Tomaten und Feta, lecker Wein, …. Hmmm, lecker! Schließlich müssen wir uns noch mal richtig satt essen, bevor es wieder in die Selbstversorgung im Campervan geht. Mel präsentiert noch stolz ihre neu erworbenen Schuhe.
Ein Besuch von Tasmanien, ohne den bekannten Teufel gesehen zu haben, ist natürlich undenkbar für uns. Leider ist die Anzahl der kleinen Schreihälse in den letzten zwei Jahren wegen einer bisher unheilbaren Krebsart um 90% zurückgegangen. Die Chance ihn in freier Wildbahn zu sehen ist nahezu unmöglich. Wir entscheiden uns daher für den Besuch eines Schutzgebietes, in dem auch andere kranke Tiere Tasmaniens aufgepeppelt werden. Dies ist leider sehr häufig notwendig, denn Tasmanien führt die traurige Statistik mit den meisten Tierunfällen weltweit an. Überall auf den Straßen sieht man immer wieder angefahrene Tiere wie z.B Kängurus, Wallabies, Igel, Vögel, einer Tigerschlange (unten im Bild) etc., die sich zumeist bei Dämmerung oder Dunkelheit auf der Straße tummeln.
Zwischenstop in der Stadt Richmond an der ältesten Brücke Australiens aus dem Jahre 1823.
Den letzten Abend verbringen wir im Wrest Point Revolving Restaurant, was in der Höhe des 17. Stockwerkes eine 360º-Drehung vollführt.















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