Von Neuseeland geht es mit Zwischenstopp Sydney nach Tasmanien. Nachdem die letzten Tage in Neusseland recht ungemütlich waren, da von Regen und Kälte geprägt, genießen wir die Sonne und Wärme für einen Tag in Sydney. Wir haben uns für eine Nacht ein Appartment gemietet. Ein unglaubliches Gefühl, mal wieder in einem Wohnraum zu stehen oder um ein Bett herumgehen zu können….Der Camper war zwar supergemütlich, aber auch recht eng. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die Freude bereiten 🙂 Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, dass wir uns in Neusseland für umgerechnet 6 Euro ein deutsches Brot gekauft haben. Bei dem ganzen Toast hatten wir darauf tatsächlich richtig Appetit. Komisch, was?!
Da wir nur ein paar Stunden Zeit haben, schlendern wir ein wenig zum Aussie-Stadion. In Sydney herrscht rege Betriebsamkeit und wir genießen das bunte Treiben. Die Menschen sind richtig gut gekeidet (in Neuseeland hat man schon ein wenig den britischen Einfluss gemerkt :-o) Mel ersteht eine Python-Lederhandtasche, denn Schlangen gibt es ja genug in Australien. Anmerkung Ingo: Angeblich wird diese Tasche dringend für den Transport des Schlafkissens benötigt. Was Taschen anbelangt sind Frauen wohl nie um eine Argumentation verlegen?!
Sydney werden wir noch ausgiebig erkunden und freuen uns schon jetzt auf ein Widersehen! Erstmal geht es weiter nach Tasmanien. Falls ihr davon noch nicht so viel gehört habt, nicht schlimm, das wird schon im Laufe der nächsten Tage passieren 🙂 Tasmanien liegt geografisch unterhalb des südlichsten Zipfels von Australien, wozu es noch gehört. Die Insel ist ungefähr so groß wie Irland und daher gut mit dem Auto zu erkunden und zu erwandern. 40% der Insel sind Nationalpark.
Mit einer halben Stunde Verspätung kommen wir an dem kleinen, gut organisierten Flughafen der Hauptstadt Hobart an und begeben uns zum Maui-Schalter, bei dem wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen wollen. Diesen finden wir jedoch leider geschlossen vor. Und nun? Kein Auto, keine Unterkunft und es ist schon 19h. Naja, wir sind ja kontaktfreudig. Ein freundlicher Flughafen-Mitarbeiter verbindet uns mit dem Anbieter Maui, der uns wiederum erklärt, dass wir uns zu Europcar begeben sollen. Frohgemut stapfen wir zum Schalter. Anstelle des geplanten Hundai, bietet uns die hochschwangere Angestellte einen Nissan Micra an. Wir haben ja prinzipiell nichts gegen kleine Autos, aber da geht unser ganzer Kram nun wirklich nicht rein. Nach dem ganzen Hin und Her sitzen wir um 20h glücklich im unserem Hundai in der höheren Preisklasse auf dem Weg nach einer Bleibe für die erste Nacht. Da in Hobart entweder alles schläft oder ausgebucht ist, fahren wir nach Sorrel und haben sogar richtig Glück mit einem gemütlichen Hotel. Am Ende wird eben immer alles gut 🙂


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