Von Te Anau sind es 122 Kilometer bis zum Milford Sound. Nachdem wir auf dieser Reise schon so viel tolles erlebt haben, ist es gar nicht mehr so einfach uns zu beeindrucken. Der Fjordlandschaft jedoch gelingt es spielend.

Ingo und Mel

Wir stoppen am Boyd Creek, einem kleinen versteckt gelegenen Gebirgswasserfall. Für uns eine gute Gelegenheit zur Morgenwanderung. Um uns herum ragen schneebedeckte Berge auf, die bis zu einem drittel mit grünen Bäumen bedeckt sind. Es sieht so aus als würden die Berge in dem Wald versinken. Den Namen ‚disappearing mountains‘ haben sie aus unserer Sicht damit zu recht verdient. In den Mirror Lakes spiegelt sich die Landschaft wieder.

Mirror Lake mirror 2

Grüne Bergpapageien (Kea) kreuzen unseren Weg. Sie sind gar nicht scheu und lassen sich auf den Autos nieder. Auch unserem Campervan bleibt nichts erspart.

Kea Kea2

Es geht steile Bergpässe berauf, bei denen man hin- und hergerissen ist zwischen dem Wunsch herunterzuschauen, um die Landschaft zu genießen und geschockt zu sein ob der Tiefe und der Nähe zum Abgrund. Nächster Stopp ist der Cleddau River im Wald. Ein Gebirgsfluß, der über viele Jahre hinweg immer wieder Geröll mit sich gebracht und so den eindrucksvollen „Chasm“ geschaffen hat.

Ingo Fluss Fluss

Um uns herum rinnen hunderte kleiner Wasserfälle an den Bergen herab, die durch die jahreszeitbedingte Schneeschmelze hervorgerufen werden. Toll sieht das aus! Es hat etwas vom Elbenland 😉

Berge mit Wagen Berg2

Um den 15 Kilometer langen Fjord in seiner ganzen Schönheit zu sehen, begeben wir uns auf eine Schiffstour mit einem kleinen Boot, das ganz nah an die Natur heranfährt. Vor uns ragt der Mitre Peak mit 1.682 Metern in die Höhe und zu unserer linken Seite entspringt aus 161 Metern der Bouwen Wasserfall. Wir lassen die Welt auf uns wirken und sind immer wieder überrascht wie schön sie ist!

Mel vor Boot Mitre

Ingo Milford schiff

Jetzt wird’s tierisch: Der Elefantenberg taucht zu unserer Rechten auf. Und tatsächlich können wir den Elefanten erkennen. Der Berg hat das Aussehen eines Elefantenkopfes und sein hängender Rüssel bildet das Tal. Wir fahren hinauf zur Anita Bay und haben noch das enorme Glück Buckelwale zu sehen, die nur in den Wintermonaten in Küstennähe sind. Seemöven sind natürlich immer und überall sichtbar. Anschließend fahren wir noch an einer Seehundkolonie vorbei.

Wal2 Seemöwen

Seehund Seehund2

Die Stirling Falls können wir sogar berühren. Während wir klatschnass unter dem Wasserfall stehen, wird ironischerweise das Lied „I`m Singing in the Rain“ gespielt. Humor haben sie, die Neuseeländer;-)

Wasserfall Mel Wasserfall

Den Tag krönen wir noch mit einem tollen Sonnenuntergang bei lecker Essen und Wein.

Abendsonne Blumen

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