Der Skiort Wanaka wirkt auf uns wie eine Mischung aus Lake Tahoe in Kalifornien und dem Starnberger See in Bayern. Mit circa 5 Tausend Einwohnern gilt sie als die kleine Schwester von Queenstown. Sie ist sehr gemütlich und idyllisch. Das Leben spielt sich hauptsächlich um den See ab, der ganz ruhig in der Mitte der Stadt liegt. Rundherum sind Cafés, Restaurants, Ferienhäuser und Villen. Wie ein Blick auf Sothebys zeigt, wohnt man hier nicht nur schön, sondern auch für neuseeländische Verhältnisse recht teuer.
Da der See Wanaka hier eine so bedeutende Rolle spielt, ist eh klar, dass wir noch mehr davon sehen möchten. Es gibt eine richtig coole Mountainbike-Strecke, daher nehmen wir das Rad. Der erste Teil geht ganz verschlafen und ruhig am See entlang. Die Luft ist vom Blumenduft geschwängert.
Beim zweiten Teil geht es richtig bergauf und bergab. Mittlerweile sind wir ja schon erprobt. Macht richtig Fun! Am Ende der Tour sind wir wieder um viele coole Eindrücke und Erfahrungen reicher, Mel um eine lange Hose ärmer (denn diese hat den Sturzflug nicht heile überlebt 😮 Der Körper Gott-sei-Dank sehr wohl).
Bis Queenstown sind es nur ungefähr 80 Kilometer, so dass wir noch genug Zeit haben den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Und wo ginge das besser, als in der spektakulären Eisbar. Dort herrschen immer Temperaturen von mindestens -5ºC vor. Damit man sich in den dort wohl fühlt und nicht friert, wird man vor dem Betreten mit Jacke, Mütze, Hanschuhen, etc. ausgestattet. Alle Gegenstände in der Bar sind komplett aus Eis gefertigt. Die Figuren sind sehr detailliert gearbeitet und wirken je nach Farbbeleuchtung immer wieder neu und anders. Auch die Cocktailgläser sind aus Eis. Man darf sie daher nicht allzu lange in den warmen Händen halten. Nach dem Verzehr werden sie zwar eh vernichtet, aber den Wodkacocktail (andere Alkoholika überstehen die Temperaturen nicht) wollen wir ja vorher noch genießen. Hmmmm….










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