Als wir unsere Reise geplant haben, sind wir auf den Ort Waitomo aufmerksam geworden. Ein Ort mit mehr Touristen als Einwohner, denn davon gibt es dort nur 41. Das besondere an Waitomo sind die unterirdischen Höhlensysteme. Rund 300 Kalksteinhöhlen gibt es in diesem Gebiet. Eine Besichtigung von zwei Höhlen steht an.
In der ersten Hohle erwarten uns die heiß ersehnten Glühwürmchen. Erst sehen wir sie gar nicht, da wir uns mit den Helmlampen den Weg ausleuchten. Als wir unsere Helmlampen ausschalten stehen wir kurzfristig im Dunkeln und dann sehen wir sie. Um uns herum sind tausende bläulich schimmernde Glühwürmchen. Die kleinen Tiere spannen ihre Fänden in den Höhlen und warten auf Futter. Je mehr sie leuchten, desto hungriger sind sie. Unser Guide Norman verfrachtet uns in ein Schlauchboot und fährt mit uns den schwarzen Fluss hinauf. Wir werden gebeten ganz ruhig zu sein, aber ehrlich gesagt, uns verschlägt es eh die Sprache (by-the-way: eine eher seltene Situation für uns). Über uns funkeln tausende türkis-baue Punkte. Es sieht aus wie ein Sternenhimmel, allerdings mit mindestens der dreifachen Anzahl an Leuchtkörpern. Wahnsinn!
Nach einem kurzen Kaffeestop geht es in die nächste Höhle. Sie erinnert ein wenig an die uns wohlbekannten Tropfsteinhöhlen, voller Stalagtiten und -Stalagniten. Der Unterschied: die Hängenden sind die Titen, kann man sich ja gut merken 😉 In der Höhle befindet sich auch ein Skelett des Uhrzeitvogels Moa.






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