Als wir unseren Trip geplant haben stand fest, dass wir natürlich auch in die Südsee möchten. Das Kölner Urgestein Trude Herr hat sich für die Fidschis entschieden. Wir tun es ihr gleich. Schon im Flieger machen wir die ersten Erfahrungen mit den Landsleuten. Neben uns sitzt eine fitte 81jährige Dame, die einen Witz nach dem anderen erzählt und uns während des vierstündigen Fluges viel über ihr Leben als Lehrerin und Mutter von vier Kinder erzählt. Als wir mit den Rädern auf die Landebahn aufsetzen, lacht sich sich halb scheckig, als sie uns berichtet, dass sie bis in die 50er Jahre direkt am Flughafen gewohnt hat. Als die Amis dann jedoch mit ihren großen Maschinen gelandet sind, hatte man immer das Gefühl eine Bombe würde explodieren. Ein Umzug war also notwendig.
Fidschi empfängt uns im Regen, aber hier ist dieser ja angenehm warm. Wir wohnen im Bedarra Beach Inn, eine goldrichtige Entscheidung! Das kleine Resort erinnert auch ein wenig an Köln: einfach, gemütlich und ganz besondere Menschen. Nahezu jeder Mensch hat ein Lächeln auf den Lippen. Im Reiseführer steht, dass sie zu den glücklichsten Menschen auf der Welt gehören. Das glaubt man gerne, sobald man sie sieht und mit ihnen spricht.
Zur Happy Hour um 17h treffen sich alle Hotelgäste an der Bar. Schnell und zwanglos kommt man mit ihnen ins Gespräch – Engländer, die Familie besuchen, da sie ihre Wurzeln hier haben; Niederländer, die vor 25 Jahren nach Neuseeland ausgewandert sind; Schweden, die ebenfalls eine Auszeit nehmen und sogar eine ganz ähnliche Route geplant haben wie wir; Australier, die immer mal wieder für kurze Zeit hierher kommen – kurz um: eine interessante Mischung von jungen und alten Menschen aus der ganzen Welt.


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