Der Waimea Canyon ist der größte Canyon des Pazifik und erinnert an seinen Bruder, den wir am Anfang unserer Reise überflogen haben. Der Name steht für rötliches Wasser und damit für die Auswaschungen des Waimea River. Ein grandioses Farbenspiel!
Je höher wir hinauf kommen, desto steiler und verwinkelter werden die Straßen.
Am Kalalau Lookaut in 1.256m bietet sich en herrlicher Blick über die Steillküste Na Pali.
Noch ein kleines Stück geht es mit dem Auto weiter zum nächsten Aussichtspunkt. Auch hier empfängt uns strahlend blauer Bilderbuchhimmel. Waimeame ist der feuchteste Punkt auf Erden. Das können wir kaum glauben. Danach geht es nur noch zu Fuß weiter…
… wir erklimmen natürlich den Gipfel. 🙂
Nachdem wir den höchsten Punkt des Canyon (auf ca. 2.000m) erklommen haben, steigen wir wieder ab und möchten nun zu einem tiefen Punkt, um den Canyon von unten zu betrachten.
Gut gelaunt machen wir uns an den Abstieg. Schwarze Regenwolken begleiten uns. Aber, wir haben ja ein sonniges Gemüt und lassen uns davon nicht unterkriegen. Eine Regenjacke wird vorsorglich mal angezogen. Als wir unten sind, ergießt sich über uns ein Platzregen, wie wir ihn bisher noch nie erlebt haben.
Literweise Wassermassen schütten auf uns herab. Aus den Tropen sind wir starke Regengüsse gewohnt, also warten wir ab und denken: das hört gleich wieder auf. Innerhalb von Minuten sind wir klatschnass und es regnet sich ein. Unsere Schuhe geben nur noch ein schmatzendes ‚hmf‘ von sich. Okay, wir geben uns geschlagen und gehen zurück. Doch das was vor ein paar Minuten noch ein Weg war, kommt uns nun in Sturzbächen entgegen. Also doch einer der feuchtesten Orte der Welt. Verdient ist verdient 😉
Sobald wir den Canyon verlassen, scheint wieder die Sonne.
In Poipu schauen wir uns noch das Spounting Horn an. Eine witzige Laune der Natur, denn durch ein vulkanisches Erdloch drückt ein Geysier unter lautem Stöhnen Wasserfontänen an die Oberfläche.













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