An unserem letzten Tag in Honolulu besuchen wir das Bishop-Museum. Hier erklärt man uns, wie sich Bootsfahrer an den Sternen orientieren, in welcher Reihenfolge die Pazifikinseln entdeckt worden sind, warum Männer und Frauen getrennt gegessen haben und natürlich auch Hula: klingende Steine, Buschtrommel, Nasenflöte, Federrassel, dazu noch die Arme rauf und runter. Gesungen wird von der Welt – den Fischen im Wasser, den Vögeln in der Luft, den Bäumen auf dem Berg – natürlich auf hawaiianisch. Ein schöner Abschluss.
Ein schaukeliger, kleiner Flieger (mal gut das wir schon abgehärtet sind ;-)) bringt uns nach Big Island. Dies ist die jüngste und größte der Hawaii-Inseln. Der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre und begrüßt uns mit einem heftigen Platzregen. Ab in den Jeep und dann über Berg und Tal in unser Cottage mitten im Regenwald. Wir schlafen ein beim Gezirpe der Grillen, dem Gequake der Frösche und dem Zwitschern der Vögel. Frühmorgens weckt und wärmt uns die Sonne. Der Garten ist eine Farbenpracht: Kumquat (kennen wir sonst nur aus Lukis Cocktails), Avocados, Orangen, Birnen, Mandarinen, Orchideen, Bougainvillen, Palmen, Farne, … Unsere neuen Hausbewohner (drei kleine bunte Eidechsen – wir haben sie mal Tick, Trick und Track genannt) gucken aberwitzig und neugirieg auf unser Frühstück und bei der Open-Air-Dusche streunt eine Katze vorbei. Paradiesisch!



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