So, der Tag ist gekommen. Morgens um 4:45h steigen wir in Frankfurt in ein Taxi, das uns zum Flughafen bringt: In wärmere Gefilde, unbekannte Länder, hin zu neuen Erfahrungen und Abenteuern, auf die wir irgendwann mit viel Freude zurückblicken werden.
Zunächst hatte der Flieger von British Airways, der uns nach London Heathrow bringen wollte, Verspätung. Allerdings nicht beim Start, sondern bei der Landung wegen Nebel in London. Wir hingen quasi im ‚Fog‘ und konnten nicht landen.
Kann ja mal passieren.
Leider haben wir dadurch unseren Weiterflug nach L.A. verpasst. Auf die Frage, was mit unserem Gepäck ist, sagte man uns: Das ist alles schon wieder ausgeräumt. Aha, die Zeit hat man also gehabt. Nicht aber fünf Minuten länger am Gate, um die fehlenden Gäste aus der Maschine aus Frankfurt noch auf den Flieger nach L.A. zu lassen.
Tja, das brachte uns jedenfalls weitere zwei Stunden in Heathrow in der Lounge von British Airways, zusammen mit anderen Passagieren, die auch nach Sunny California wollten.
Um 12:05h ging es dann weiter. Diesmal pünktlich.
Leider war an Bord das komplette elektronische Entertainment ausgefallen, d.h. keine Musik, keine Filme, keine Serien. …Hmpf. Wir hätten uns so gerne “Der große Gatsby” angeschaut. Mal sehen, vielleicht auf dem Rückflug. Also haben wir gelesen, geschlafen, gequatscht, gegessen und geraucht (letzteres natürlich nur auf der Bordtoilette).
Der Flug ging auch über die Rocky Mountains und Grand Canyon mit einem unsagbar tollen Blick auf diese Naturwunder.

Seht Euch die Bilder an!! Dieser Blick entschädigt für alles!
In L.A. angekommen, direkt zu Alamo, unserem Autovermieter. Leider kann Ingo in den USA nicht fahren, weil ihm sein Führerschein noch in Deutschland geklaut wurde (der per Post übrigens in zwei Wochen nach Wellington, Neuseeland geschickt wird). In den USA besteht bei Kontrollen das Risiko, nicht über LOS, sondern direkt in den Knast zu gelangen, wenn man keine gültigen Papiere mit sich trägt. Der internationale Führerschein ist nur gültig in Verbindung mit dem Deutschen.
Wieder mal Pech gehabt, aber Melanie als gute Fahrerin ist natürlich direkt eingesprungen (in den Wagen und auch sonst…). Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Beziehung lässt sich Ingo als BEIFAHRER durch die Welt kutschieren. Ein schier unglaubliches Gefühl der Freiheit.


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